
Der Firmengründer Michael Fecher mit seinen Mitarbeitern.

Unser erster Lieferwagen, ein Tempo-Wiking
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Michael Fecher, gründete im Jahre 1949 in der Bahnhofstraße 60 in Obernau ein Tünchergeschäft.
Küchen, Wohnzimmer und Schlafzimmer zu tünchen sowie Lackierarbeiten an Fenstern und Türen waren
seine ersten Aufträge. Seine Kundschaft fuhr er mit seinem Fahrrad an und für Material und Werkzeug diente
ein Fahrradanhänger. Die Arbeit nahm zu und im Jahr 1955 konnte der erste Geselle eingestellt werden.
Die Zeit blieb nicht stehen und so kam es, dass sein Sohn Wilhelm Fecher im Jahr 1957 im Tüncherbetrieb
mitarbeitete. Er begann eine Umschulung zum "Tüncher" wie damals die Berufsbezeichnung lautete.
Mit einer dreiköpfigen Mannschaft konnten nun auch Putzarbeiten im Innen- und Außenbereich
ausgeführt werden. Musste anfänglich das Gerüst, das aus Holzstangen bestand, der Weiß-Kalk,
der Zement und sonstige schweren Baustoffe noch mit dem Stoßkarren oder Handwagen befördert werden,
so wurde 1959 der erste Pritschenwagen ein "Tempo-Wiking" angeschafft.
Durch die Motorisierung wurde man flexibler und es konnten auch Aufträge außerhalb von Obernau
angenommen werden. Die Aufträge wurden mehr und die Mitarbeiterzahl stieg auf vier Gesellen. Der Betrieb
wurde vielseitiger und so konnten neben Verputz-, Maler- und Lackierarbeiten auch Tapezier-, Trockenputz
und Dachausbauarbeiten ausgeführt werden.
Im Jahr 1968 wurde die erste Putzmaschine gekauft die eine erhebliche Erleichterung darstellte.
Wilhelm Fecher übernahm dann im Jahr 1970, nach dem Tod des Firmengründers,
den väterlichen Betrieb. Eine Gerüsthalle wurde gebaut und im Obernauer Industriegebiet
ein Betriebsgrundstück erworben. Der Betrieb entwickelte sich ständig, bis hin zu einem
leistungsstarken Innungsfachbetrieb.
Im Jahr 1974 wurde der erste Lehrling ausgebildet.
Im Jahr 1982 übernahm Werner Fecher der Enkel des Firmengründers in dritter Generation
den Malerbetrieb der seit 1968 im Betrieb mitarbeitete und seit 1973 dort als Malermeister tätig war.
Die Werkstatträume in der Bahnhofstraße wurden zu klein und so baute man im Industriegebiet
1983 eine neue Werkstatt mit Büroräumen. Es wurde weiter expandiert und heute reicht
das Tätigkeitsfeld weit über Aschaffenburg hinaus.
1998 trat Markus Fecher nach seiner Lehre in den Betrieb ein. Als Malermeister ist er dort
seit 2003 tätig. Er möchte die Tradition fortsetzen und in vierter Generation den Malerbetrieb
übernehmen.
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Firmengründer Michael Fecher

Wilhelm Fecher
Firmeninhaber von 1970 bis 1982
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